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Mein Name ist Manfred Ahrens, ich bin am 13. Dezember 1949 als Sohn von Luise und Gustav Ahrens in Jerstedt geboren. Mein Geburtshaus ist die Jerstedter Insel, Jerstedt, Hausnr. 136, heute Am Oberen Dorfbach 1. Ich bin verheiratet mit Hannelore Ahrens, geb. Giesen. Wir haben zwei Töchter und wohnen in Jerstedt (heute ein Stadtteil von Goslar). Seit frühester Jugend bin ich der Musik, speziell dem Blues verfallen. Von 1965 bis 1968 habe ich mit Freunden hier in Jerstedt eine Band gegründet (The Wild Horse) und Musik in unserem eigenen Beatschuppen gemacht. Heute höre ich ausschließlich Titel von Fats Domino und Solomon Burke. Hannelore bevorzugt keinen besonderen Musikstil, sie findet immer gerade die Titel gut, die sich in der Spitze der Charts herumtummeln und doch hat sie eine besondere Vorliebe für Helene Fischer entwickelt. Trotz alledem sind wir in 2001 gemeinsam nach New Orleans geflogen, um dort den Zauber des Blues zu erfahren. Heute schwärmt sie, genau wie ich, von der Musik aus dem Süden der USA. Neben der Musik hat mich auch der Sport, im Besonderen der Fußball, geprägt. Ab dem zehnten Lebensjahr habe ich in den Mannschaften der TSG-Jerstedt gespielt, konnte später jedoch aus beruflichen Gründen nur noch sporadisch spielen. Von 1988 bis 1991 habe ich mich noch einmal als Jugendtrainer der JSG Goslar Nord, (einer Spielgemeinschaft aus den Vereinen Jerstedt, Hahndorf und MTV Goslar) versucht, hat uns allen sehr viel Spaß gemacht, zumal auch Hannelore mir damals als Betreuerin immer mit Rat und Tat zur Seite stand. Im Jahr 2000 habe ich meine alte Leidenschaft zum Motorradfahren wiederentdeckt. In den sweet sixties war es eine Kreidler Florett, nun war es ein Honda- Chopper, zum Verlieben schön mit jeder Menge Chrom und sonstigem Schnick-Schnack. Heute fahre ich nur noch mit dem Fahrrad bzw. E-Bike (um die Knie zu schonen), das ist gesünder und gut für die Figur. Hannelore ist eher bodenständig geblieben, das heißt, sie pflegt liebevoll unseren Garten und macht unser Grundstück zu einer Augenweide und das alles mit sehr einfachen Mitteln, alles nicht sehr teuer aber wunderschön. Der Name Ahrens ist typisch für Goslar und Umgebung meint Professor für Namenforschung, Jürgen Udolph. In ganz Deutschland ist die Familienbezeichnung mehr als 10000- mal vertreten. Urspünglich hießen wir wohl Ahrend, was auf eine Niederdeutsche, patronymische Form zum Personennamen Arnold hindeutet. Der Sohn eines Mannes namens Ahrend oder Arnold nannte sich dann "Ahrends oder Arnolds Sohn", wahrscheinlich ist aber erstere Form und so wurde das "d" am Ende des Namens überflüssig. Der Adler gibt dem Namen weiterhin seine Bedeutung als Inbegriff der Tapferkeit. Die Geschichte der Familie Manfred Ahrens läßt sich bis in das Jahr 1665 nachweislich in Jerstedt zurückverfolgen. Die Wurzeln unserer Familie werden im angelsächsischen Raum vermutet, Beweise dafür liegen mir aber nicht vor. Einen in unserer Region bekannten Vorfahren von mir möchte ich nicht unerwähnt lassen. Es ist der Bruder meines Vaters, der ehemalige Finanzminister und stellvertretende Ministerpräsident von Niedersachsen, Hermann Ahrens, der ebenfalls in Jerstedt geboren wurde und unseren Ort nie aus den Augen verlor. Ich habe mir meinen Vater mit seiner handwerklichen Gabe und seiner unermüdlichen Schaffenskraft zum Vorbild gemacht, teilweise wird sogar behauptet, ich sei meinem Vater so ähnlich geworden, dass es manchmal schon unheimlich anmutet. Viele, die diese Zeilen lesen, werden sich an die gemeinsame Zeit bei der Deutschen Telekom AG (anfangs noch Fernmeldeamt Braunschweig) erinnern. Nach der Schule habe ich dort eine Ausbildung zum Fernmeldetechniker absolviert, um dann dort eine technische Beamtenlaufbahn einzuschlagen. Meine Aufgaben in diesem Bereich waren derart vielfältig, dass ich hier nicht alle Laufbahnstationen aufzählen möchte. Aber eine Erfahrung möchte ich dann doch einmal weitergeben. In meiner Zeit als Assistent sollte ich als Bauführer für Kabelanlagen schon Menschenführung beweisen und größere Bauvorhaben abwickeln. Das hat mich manche schlaflose Nacht gekostet, zumal zeitgleich auch noch unsere älteste Tochter Corinna geboren wurde. Das bedeutete für mich, schnellst möglich eine Wohnung, ja möglichst ein neues Haus für meine Familie zu erstellen. Zu der Zeit war ich gerade einmal 22 Jahre alt, heute wohl undenkbar. Aber, obwohl alles anfangs unüberwindbar schien, hat mir die Telekom eine fundierte schulische Ausbildung und eine ständige, von Grund auf solide Weiterbildung ermöglicht. Das kann mir heute niemand mehr nehmen. Dem Internet stand ich schon sehr früh aufgeschlossen gegenüber. Anfangs beschäftigte ich mich gegen Ende der achtziger Jahre noch mit BTX . Doch schon Anfang der Neunziger fesselte mich das Internet so sehr, daß ich meinen C64 (vorher C16 und Commodore Plus 4) ausmusterte und mich dem PC zu wandte. Beruflich durfte ich meine technischen Leidenschaften als Systemadministrator für Glasfasernetze und als Webmaster für das Intranet austoben. Dafür möchte ich mich an dieser Stelle ganz besonders bei der Deutschen Telekom AG bedanken. Meine erste Internetseite stellte ich 1998 ins Netz. Weitere folgten. Bis heute hat sich an der Faszination Internet nichts geändert. Neue Herausforderungen immer wieder annehmen, neue Themengebiete erforschen, tüfteln, basteln, neue Programme testen und in den täglichen Arbeitsablauf integrieren, das alles gehört zu meinem Alltag. Heute hat es mir die Technik der Smartphones und Tablet-PCs angetan und überhaupt alles, was mit Technik, speziell auch der Kfz-Technik, zu tun hat. Das hat mir den Ruf, ein Nerd zu sein, eingebracht, tatsächlich ist der Vergleich gar nicht so abwegig, das gebe ich zu. Ich weiß nur nicht, ob ich das positiv oder negativ bewerten soll. Inzwischen Pensionär, habe ich mir meinen Beruf zum Hobby gemacht.   Ich schreibe das alles, weil es mein erklärtes Ziel im Jahre 1998 war, meinen geliebten Heimatort Jerstedt im Internet bekannt zu machen. Jerstedt ist nicht gerade eine Hochburg des Tourismus, auch sonst muss man schon etwas genauer hinsehen, um dem kleinen Ort am Nordrand des Harzes etwas abgewinnen zu können. Also nahm ich mir meine Kamera und ging auf die Suche. Und alles das, was ich gefunden habe, habe ich auf meinen Internetseiten veröffentlicht. Das hatte ich mir immer wieder vorgenommen, eine Bilderserie von Jerstedt zu erstellen, bin jedoch nie dazu gekommen. Heute habe ich das alles nachgeholt und Jerstedt auf www.Jerstedt.com erklärt und den Eintrag in Wikipedia initiiert. Als nächstes Projekt war für 2016 die Geschichte der Jerstedter Kirche geplant. Einige Eckdaten hate ich schon einmal hier http://www.stlukas.jerstedt.com/ veröffentlicht. Vielleicht sind ja noch alte Konfirmanden-Fotos und andere Dokumente zusammen mit unserem Pastor und dem Kirchenrat aufzutreiben. Schön wäre auch, wenn mir Fotos von Jerstedter Einwohnern mit entsprechender Beschreibung zugeschickt würden (Anfragen nur unter meiner bekannten Telefonnummer und nur von mir bekannten Personen). Die Aktion Wandkalender hatte leider nicht den erwarteten Erfolg. Trotzdem werden wir wieder ein Gemeinschaftsprojekt herausbringen, das dann problemlos online bezahlt werden kann und weltweit verschickt wird. Irgendwie möchte ich nur die Unkosten wieder hereinbekommen, der Rest wird einer Obdachlosen-Gemeinschaft gespendet, da es mir dieser Personenkreis besonders angetan hat.    Vielen Dank, dass Sie sich die Zeit genommen haben diese Zeilen zu lesen. ma